Rezension: Das Mädchen im Eis

Das Mädchen im Eis

von Robert Bryndza




Informationen zum Buch:

Name: Das Mädchen im Eis
Originaltitel: The Girl in the Ice
Autor: Robert Bryndza
Verlag: Penguin
Einband: Taschenbuch
Preis: 10,00 €
Seitenanzahl: 431
Erscheinungsdatum: 11. Januar 2017
ISBN: 978-3328100973




Inhalt:

Eine Leiche im Eis, Tochter eines berühmten Mannes in London. Erwürgt und geschändet aufgefunden - ein Skandal!
Aufklären soll diesen grausamen Mord Detective CI Erika Foster, die während ihrem letzten Einsatz ihren Mann und weitere Teammitglieder verloren hat und jetzt nach einer 8-monatigen Pause in den Dienst zurückkehrt. 
Doch je mehr Erika Foster sich mit dem Fall beschäftigt, desto verwirrender werden die Geschehnisse. Weitere Leichen werden gefunden, Foster erhält Drohungen und hat mit den Ereignissen ihrer Vergangenheit zu kämpfen.
Wird sie diesen Fall dennoch lösen können?


Meine Meinung:

Dieses Mal habe ich mich für einen Kriminalroman entschieden, nach den Romanen und Fantasybüchern, wollte ich wieder etwas in dieser Richtung lesen und ich freue mich über dieses Buch zu berichten. 

Das Cover erscheint sehr eindrucksvoll und auch der Titel überbringt eine klare Botschaft. Der Klappentext gibt eine knappe Angabe über die leitende Ermittlerin, verrät aber nicht sonderlich viel von dem Fall.

Die Handlung beginnt mit dem Fund der Leiche, durch eine dritte Person, die in der Geschichte nicht von größerer Bedeutung ist. 
Erst in den nächsten Kapiteln erfährt der Leser, um welche bekannte Frau es sich bei der Leiche handelt, was für großen Medienrummel sorgt.

Die leitende Ermittlerin DCI Erika Foster, die nach einer Auszeit aufgrund eines traumatischen Vorfalls wieder in den Dienst zurückkehrt, ist sofort von dem Fall gefesselt. Nicht nur dass es keine Hinweise zu geben scheint, plötzlich tauchen weitere Leichen auf. Und je mehr Fragen und Nachforschungen sie anstellt, desto mehr gerät sie ins Visier des Mörders. 
Als sie das erkennt scheint es schon zu spät zu sein...


Die Geschichte wird vorwiegend aus der Perspektive von Erika Foster erzählt, allerdings erhält man auch Einblicke aus anderen Sichtweisen, was die Spannung verstärkt. 

Die Kapitel sind kurz gehalten, sodass ich mit dem Lesen sehr gut voran gekommen bin. Der Lesefluss wird durch die zahlreichen Dialoge und die fehlenden Antworten positiv vorangetrieben.

So sehr ich die Geschichte für den unvorhergesehenen Schluss und die Spannung liebe, vermisse ich trotzdem vorallem zwei Dinge. Zum einen hat mir die emotionale Tiefe der Figuren, vorallem der Protagonistin gefehlt und ich fande teilweise die Verbindung von so vielen Personen etwas verwirrend. Statt sich auf die wesentlichen Personen zu konzentrieren und den Rest der Geschichte um sie herum zu erzählen, wurden immer wieder neue Figuren eingebracht, die manchmal auftauchten und dann garnicth weiter von Bedeutung waren. Ich kann es nicht besser erklären, aber das sind wirklich die einzigen Kritikpunkte.


Fazit:
Ein spannender und atemraubender Krimi für zwischendurch mit vielen Wendungen. Für alle die Spannung und Drama mögen!


💙💙💙💙 /💙💙💙💙💙
(4 von 5 Sternen)
 

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