Rezension: Davonfliegen

Davonfliegen

von Sarah Armstrong

 

 Informationen zum Buch:

 

Titel: Davonfliegen 

Originaltitel: Promise
Autor: Sarah Armstrong
Verlag: Diana 

Einband: Klappenbroschur  
Preis: 14,99 €  
Seitenanzahl: 446
Erscheinungsdatum: 28. August 2017  
ISBN: 978-3453291935




Inhalt:


Die junge Erwachsene Anna hat ein ruhiges Leben. Sie hat einen festen Job, einen Partner und ein gutes Verhältnis zu ihrem Vatter. Doch das ändert sich, als nach dem Tod ihrer Nachbarin, eine neue Familie einzieht. 
Dass die neuen Nachbarn relativ laut sind, fällt nach der ruhigen Dame von vorher natürlich auf. Aber dass die Eltern ihre fünfjährige Tochter Charlie wirklich schlagen, will sie zunächst nicht wahr haben. Aber als sie die Eltern dabei sozusagen auf frischer Tat ertappt, kann sie es nicht mehr verleugnen. Annas Bedürfnis dem Mädchen zu helfen ist groß, doch auch nach mehreren Anrufen bei Polizei und Jugendamt, blieb alles beim Alten.
Als eines Tages Charlie vor ihr steht und Anna um Hilfe bittet, ist Anna so verzweifelt ihr zu helfen, dass sie das Mädchen kurzerhand schnappt und mit ihr flieht. Schon bald darauf wird sie wegen Kindesentführung gesucht. Kann Charlie je wieder zurück und wird sie je wieder ein normales Leben führen können?




Meine Meinung:

  

Sarah Armstrong schafft es in diesem Buch Spannung, Gefühle und Moral zu vereinen. Ich habe bis zur letzten Seite mit der Protagonistin Anna mitgefiebert.

Den Klappentext fande ich sehr interessant, allerdings hat er schon ziemlich viel verraten. Trotzdem wollte ich das Buch gerne lesen, da mich die Thematik sehr interessiert. Und zum Glück habe ich es gelesen, es war ein echtes Abenteuer!

Das Cover auf dem blauen Hintergrund und die zwei Personen ist sehr einfach, aber sieht wunderbar aus und passt perfekt zur Handlung. Ebenso der Titel. Erst konnte ich mir darunter nicht viel vorstellen, aber im Nachhinein passt es.

Die Handlung ist durchgängig aus der Sicht der Protagonistin erzählt und verläuft chronologisch. Das gefällt mir sehr gut, da man die Ereignisse von Anfang an miterlebt und die Charaktere kennenlernen und ihre weitere Entwicklung verfolgen kann.  

Zu Beginn der Geschichte, erfährt man, wie die neuen Nachbarn einziehen und wie Anna dazu denkt. Die alte Frau von vorher ist gestorben, aber sie war ruhig und Anna hatte ein freundschaftliches Verhältnis zu ihr. 
Doch die Ruhe ist mit den neuen Nachbarn vorbei. Öfters hört sie laute Geräusche, die ganz nach Schlägen klingen. 

Anna wird skeptisch. Wird da nebenan tatsächlich jemand geschlagen? Kurz darauf lernt sie die 5-jährige Nachbarstochter Charlie kennen. Dabei fallen ihr an dem Mädchen ungewöhnliche Verletzungen auf. 
Als Anna kurz darauf Zeuge weitere Auseinandersetzungen wird, informiert sie die Polizei und das Jugendamt. Doch auch noch einige Tage, Wochen später, hat sich nichts verändert.

Als der Mann seine Tochter mitten im Garten "eine Lektion" erteilen will, schreitet Anna dazwischen. Anna tut es weh, dass das kleine Mädchen so verängstigt ist und beschließt zu handeln, als Charlie sie um Hilfe bittet. 
Kurzerhand nimmt sie das Mädchen an die Hand, setzt es ins Auto und fährt mit ihr los. 
Erst später begreift sie, dass auf ihrer (Straf)Tat 10 Jahre Gefängnisaufenthalt stehen. Aber kann sie jetzt noch alles in Ordnung bringen? 


Die Geschichte ist flüssig und gefühlvoll geschrieben. Bei einigen Stellen kommt die Handlung nicht auf den Punkt, wo ein bisschen drum hermgeredet wird, aber sonst kann man nichts bemängeln. 



Fazit:

Es ist ein tolles Buch und lässt sich auf einige wenige Stellen absolut gut und schnell lesen. Ich kann es für alle empfehlen!


💙💙💙💙🎵 /💙💙💙💙💙
(4,5 Sterne)

 

 

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