Rezension: 100 Schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren

100 Schlimme Dinge,

die mir bestimmt passieren

von Carrie Mac

 

Informationen zum Buch:

 
Titel: 100 Schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren
Originaltitel: 10 Things I Can See From Here
Autor: Carrie Mac
Verlag: Rowohlt
Einband: Klappenbroschur
Preis: 12,99 €
Seitenanzahl: 346
Erscheinungsdatum: 17.Oktober 2017
ISBN: 978-3499217715






Inhalt:


Maeve macht sich ständig Sorgen. Über alles und jeden. Sie kennt sämtliche Statistiken über Todes- und Unfälle auswendig, wo die anderen nur staunen. 
Doch ihre ständigen Panikattacken machen es ihr im Alltag gar nicht so einfach. Ihre Eltern leben getrennt, normalerweise lebt sie mit ihrer Mutter in Seattle. Aber jetzt fährt ihre Mutter für 6 Monate mit ihrem Freund nach Haiti und Maeve muss zu ihrem Dad in die Großstadt. Dort leben er und Maeve´s Stiefmutter mit ihren zwei Halbbrüdern. Das nächste Baby ist im Anmarsch und während sich Claire, Maeve´s Stiefmutter, auf die Ankunft des Babys zuhause vorbereitet, zieht ihr Vater es vor sich zu betrinken und die Familie im Stich zu lassen.
Dann ist da auch noch das Mädchen, mit dem Maeve sich so gut versteht. Doch nach einem schockierenden Vorfall, beschließt sie die Verabredung mit dem Mädchen abzusagen.
Ist damit die Freundschaft beendet? Und was wird aus Maeve´s Familie? Schafft ihr Dad sich zusammenzureißen und wieder clean zu werden?



Meine Meinung:

 

Eine Mischung aus Freundschaft, Familie und Drama. Eine leichte, jugendhafte Geschichte mit mal etwas anderen Problemen.

Der Klappentext hat mich beeindruckt, aber worum genau es in dem Buch geht, habe ich nicht erfahren. Aber eine kurze Inhaltsangabe informierte mich genauer und machte mich neugierig. Bücher mit Protagonisten, die "Angststörungen" haben und dazu noch Jugendliche sind, habe ich noch nicht oft gelesen. Und allgemein fande ich es ganz interessant. 

Das Cover ist bunt und sieht lebensfroh aus, was mir direkt gute Laune macht. Den Titel finde ich nicht umwerfend, aber passend. 

 Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass ich das Buch schnell durchgelesen habe. Die Kapitel sind sehr kurz und meistens nach einer Befürchtung Maeve´s benannt. Demzufolge beginnt sie kurz von ihrer jeweiligen Angst und der dazu gehörigen Statistiken zu erzählen, bevor es es mit der eigentlichen Geschichte weitergeht. 

Die Handlung beginnt mit dem Abschied von ihrer Mom an der Bushaltestelle. Da sie für 6 Moante nach Haiti zu ihrem Freund fährt, muss Maeve nach Vancouver zu ihrem Dad und ihrer Stiefmutter. 
Aber ihre gewohnte Umgebung und ihre Stütze und Mom sowie ihre Therapeutin zu verlassen, ist gar nicht so einfach. Schließlich kann sie Maeve beruhigen, wenn sie sich mal wieder Sorgen macht, dass der Bus einen Unfall hat, eine Bekannte aufgrund eines Überfalls nicht pünktlich kommt oder ähnliches.

Doch bei der Familie ihres Vaters hat sie gar nicht viel Zeit, sich Sorgen zu machen. Claire, ihre Stiefmutter bereitet sich aufgeregt auf die Hausgeburt vor, ihre 10-jährigen Halbbrüder sind ständig in Action und ihr Dad zieht sich mehr und mehr zurück. 
Als sie herausfindet, wo ihr Dad die Zeit außer Haus verbringt, was ganz sicher nicht seine Arbeit ist, gerät sie in Panik. Fällt er zurück?

Und was ist eigentlich mit dem Mädchen, dass Maeve während ihrer Reise nach Vancouver kennengelernt hat? Sie wirkt so anders, und Maeve ist fasziniert von ihr. Und tatsächlich sehen sie sich wieder und kommen sich allmählich näher.
Wird Maeve alles auf die Reihe bekommen?


Ich muss zugeben, dass mich einige Stellen nicht ganz überzeugt haben. Ich konnte mich zwar ganz gut in Maeve hinein versetzen, aber so richtig warm wurde ich mit ihr nicht. 
Dass Maeve in einer Patchworkfamilie lebt, finde ich aufregend. Und auch, dass obwohl scheinbar alle so gut in der Familie klarkommen, es doch einige Probleme existieren. 
Außerdem finde ich es gut, dass sich die Autorin mit einem aktuellen, heiß diskutierten Thema, der Homosexualität. Ich finde das sehr mutig und würde mir mehr Toleranz wünschen.


Fazit:

Es ist ein gutes Jugendbuch, dass sich viel mit dem Thema Familie und dem Finden des eigenen Selbst beschäftigt. Teilweise finde ich einige Charaktere und Stellen etwas oberflächlich. Allerdings ist es schnell zu lesen und ein gutes Buch für zwischendurch.

Ich kann das Buch eigentlich allen empfehlen, egal ob Jung oder Alt. Vielleicht ist es auch keine schlechte Idee als ein Geschenk? 😉
(Bitte lasst euch von der Bewertung nicht entmutigen es zu lesen, die Kritierien nach denen ich rezensiere, findet ihr auf der Seite "Über mich")


💙💙💙💙 /💙💙💙💙💙
(4 von 5 Sternen)



  
 

 

  

 

Beliebte Posts