Rezension: Kiss me in Paris

Kiss me in Paris

von Catherine Rider



Informationen zum Buch:


Name: Kiss me in Paris
Autor: Catherine Rider
Verlag: cbt
Einband: Broschiert
Preis: 12,99€
Seitenanzahl: 252
Erscheinungsdatum: 02.Oktober 2017
ISBN: 978-3-570-16478-5





Inhalt:


Die 18-jährige New Yorkerin Serena hat ihre Reise nach Paris ganz genau geplant. Aber es geht alles schief! Ihre Mutter fliegt nicht mit, von ihrer Schwester wird sie versetzt und als wäre das nicht schohn genug, läuft eines nach dem anderen verkehrt. Auch ihr Begleiter, den sie an diesem Tag erst kennenlernte, nervt sie und interessiert sich nur für seine Kamera. 
Doch je länger sie zusammen Zeit in der romantischsten Stadt der Welt verbringen, desto mehr erkennen die beiden, was wirklich wichtig ist...


Meine Meinung:


Der Klappentext war ansprechend, machte mich jedoch nicht besonders neugierig, aber da ich Liebesgeschichten und Handlungen in großen und bekannten Orten mag, wollte ich es gerne lesen. Und das war eine gute Entscheidung!
"Kiss me in Paris" ist ein eigenständiges Buch. Von den Autoren ist bereits "Kiss me in New York" erschienen, welches von Personen, die in "Kiss me in Paris" erwähnt werden, handelt. Jedoch muss man diesen Teil nicht gelesen haben, um die Geschichte von Serena zu verstehen.
Das Cover passt perfekt zum Buch, es wird deutlich, wovon das Buch handelt und es ist schön, dass mehrere Bilder zu sehen sind.
Die Handlung ist abwechselnd aus Serenas Sicht und die ihres Begleiters Jean-Luc geschrieben. So kann man beide gut verstehen und ihre Handlungen bzw. Gefühle nachvollziehen. 
Die Protagonisten waren mir beide sehr symphatisch, da man durch die wechselnde Sichtweisen sich auch gut in die Personen hinein versetzen konnte. Die Charaktere der beiden könnten kaum unterschiedlicher sein, weshalb sie auch öfters aneinander geraten. 
Das Buch war sehr gut und schnell zu lesen, da der Schreibstil frisch und flüssig ist und den Leser gut mitfühlen lässt. Das Einzige was ich an dem Schreibstil etwas störend fand, ist die Betonung eines Wortes in fast jedem Satz, als aus Serenas Sicht geschrieben wurde. Damit wird zwar nochmal besonders auf die Bedeutung des Wortes hingewiesen, aber es kammir zu oft vor, denn das ließ mich ständig stutzen und unterbrach den sonsten flüssigen Lesefluss.
Meiner Meinung nach war die Handlung eine gute Idee. Es geht im ersten Blick zwar um eine Liebesgeschichte, doch dahinter steckt so viel mehr! Aus der anfänglichen minitiös geplanten Reise, wurde eine wahre Entdeckung Paris und die Gewinnung wichtiger Erkenntnisse. Die Umsetzung der Idee gelang richtig gut! Als Leser wird man zusammen mit Serena und Jean-Luc von der geplanten Reise, sanft und unmerklich zu den anderen Themen geleitet. Zwischendurch habe zwar auch über einige Sachen die die Protagonisten machen, den Kopf geschüttelt, aber ich konnte stets verstehen warum sie das so taten. 

Alles in allem ist es ein echt gutes Buch, mit einigen kleinen Punkten, aber einer gelungenen Umsetzung der Handlung und des Themas. 
Meiner Meinung nach ist es nicht nur für Jugendliche oder Junge Erwachsene geeignet, sondern für Leser jeden Alters, da man wichtige Erkenntnisse daraus gewinnen kann.
Ein gelungenes Buch!

💙💙💙💙🎵 / 💙💙💙💙💙
(4,5 Sterne) 
 

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